Abenteuer Welpe, geht weiter…. 

… unschwer zu erkennen, denn der letzte Eintrag ist schon eine Weile her, denn ein Welpe und dessen Erziehung ist zeitraubend.

Klein ist er jetzt nicht mehr wirklich, was zur Folge hat das er in die 20/40 Regel der Hundeverordnung des Landes NRW fällt. Auf gut deutsch: ich als Besitzerin, dieses Hundes muß einen „Wesenstest“ machen, im Fachjargon nennt man das dann: Sachkundenachweis. Geübt hatte ich den „einfachen“, da der Trainer meinte für gefährliche Hunde bräuchte ich nicht. Ich also hin zum Amt, legt die Dame mir den Test für Kampfhunde auf den Tisch. Nachfragen meinerseits ergibt: „Wenn Sie den bestehen, können Sie alle Hunde halten.“. Ich so: „Ich möchte aber nur meinen halten.“ „Ja, wie gesagt, dann könne Sie Alle halten. Einen andern haben wir nicht.“, sprach’s und ging.

Da es nicht genügend Leute gibt die diesen Nachweis machen sitzt, oder in meinen Fall, steht man im Amt mitten auf dem Flur vor dem Aufzug. Keiner der kontrolliert, ob man schummelt, sich die Antworten aus dem Internet holt, mit dem natürlich immer vorhandenen Handy, Keiner den man mal was Fragen kann, oder der einem eine Anleitung gibt. „Ich hab ja auch noch andere Aufgaben!“ anderer Zusammenhang, aber erklärt‘s. Zeit hat man bis das Amt schließen würde. Super. Damit ich den Test nicht auf der Heizung machen muß, denn die hat meine Höhe, ist die Dame doch so nett und organisiert einen Stehtisch. Danke. Ein bisschen knurrig war sie ja, aber es ging ja dann doch. Man muß nur freundlich sein. Und das kann ich. Immer freundlich sein.

Kaum zu Hause angekommen, rief die Dame durch, um mitzuteilen, daß ich bestanden habe. Freu. War doch klar würde der Trainer jetzt bestimmt sagen.

Das Ordnungsamt hat uns auch erwischt, ohne Leine… Zwei Tage hintereinander… Beides mal gab es eine Ordnungswidrigkeit. Irgendwie hatte ich das Gefühl einer er Ordnungshüter mochte ich nicht. Einspruch habe ich eingelegt, mal sehen was kommt. Denn immerhin ist es für mich mit den arthritischen Händen ziemlich schwierig Übungen zu machen, Leine halten, grad bei der Kälte zurzeit und Dummy schmeißen. Flexileine und Schleppleine ist für mich unmöglich aus zweierlei Hinsicht: einmal nicht zu bedienen und Kalle verheddert sich und den Chopper dermaßen, dass kein Weiterkommen ist, oder nur durch Hilfe von Anderen oder ich muß absteigen. Beides beschissen, aber Hauptsache Leine ist dran.

Leider hat sich zu meinem größten Leidwesen heraus gestellt, das ausgerechnet mein Exemplar von Welpe Angst vorm Auto fahren hat. Fahren  an sich ist schlimm, aber einsteigen unmöglich, gewesen. Mit Geduld und viel Nassfutter haben wir ihn jetzt soweit das er einsteigt. Drei Erkältungen habe ich mir beim dumm rummstehen vor dem auto schon geholt.

Training läuft, also irgendwie… Vieles andere, Sitz, Platz, Komm, ach nee, mit Leine ist ja nix mehr mit „Komm.“, läuft sehr gut. Zum Glück habe ich aber ein intelligentes, aber zu Weilen sehr faules Exemplar ausgesucht.

Natürlich hat sich die Waschrate erhöht, dem Wetter und auch Kalle geschuldet, die Frischluftzufuhr und das Bewegungspensum aber auch. Kosten und Spaß auch. Kontakt zu Mitmenschen und die Entdeckung von „neuen“ Nachbarn ist auch massiv angestiegen.

Die Inneneinrichtung, außer den Teppichen die eh raus sollten, hat noch nicht allzu sehr Schaden genommen.

Minigolf mit Handicap

Minigolf in 3D mit Schwarzlicht und 3D Brille. Kannte ich noch nicht, mußte aber nach dem Bericht in der Lokalzeit unbedingt ausprobiert werden. Gesagt getan. Also Freunde zusammen getrommelt und nach achtzigtausend Terminversuchsplanungen hat es dann geklappt. Draußen 30º, drinnen gefühlt 15º, aber geplant ist geplant.

Man bekommt fluoreszierende Bälle und Schläger, das merkt man aber erst wenn man drin ist. Außerdem bekamen wir sowas wie ein iPod (nur ohne Musik, auf dem wir unsere Punkte eintragen konnten, um dann den Sieger zu ermitteln. Ich werde das nicht sein… Drei Räume, drei unterschiedlich Themen, Alles SciFi. So kamen wir uns auch vor. Weiterlesen

Behindertensport, oder Besser Leichtathletik-EM 2018

Zum Thema habe ich eine Artikel gelesen in der Süddeutschen Zeitung, Rubrik Behindertensport,  24.07.2017, Deutschland sollte von London lernen”

Und Recht hat der junge Mann. 
Wieso schaffen wir es in Deutschland nicht den Behindertensport als ein vollständiges und wertiges Mitglied der Gemeinschaft Sport” anzusehen? London z.B. hat es geschafft eine positive Kampagne für und mit den Athleten mit Handicap auf die Beine zu stellen. In dieser haben sie die Athleten als Superhuman” dargestellt. Bravo! Weiter so! Wieso ist das zur kommenden Leichtathletik-EM 2018 in Deutschland nicht möglich? Liegt es auch an unserer nicht vorankommenden Inklusion und die Sichtweise auf diese? 
Einen „Spitznamen“ bekommen aufgrund von Anerkennung, Respekt und Wertschätzung und nicht aus Mitleid. Davon scheint Deutschland noch weit entfern. Fehlt es auch an aussagekräftigen und bekannten Werbeträgern? Und ich spreche hier nicht von großen oder kleinen Firmen, obwohl es auch an diesen massiv mangelt, sondern von Menschen mit einem hohem Bekanntheitsgrad, die für Sportereignisse werben. Mit oder ohne Behinderung, meinetwegen. Wie in London z.B. Prinz Harry. Gemeinsames werben von Athleten des selben Sports für die gleiche Veranstaltung. Sollte das nicht auch hier das Ziel sein? Die Doppel-Leichtathletik-Em in Berlin, 2018, steht schon vor der Tür. gibt es auch eine Doppel-Werbung? Fehlanzeige. Nachholbedarf!
Eine schöne bunte Internetseite für die normale” EM steht. Eine für die Para-Athleten? Ich habe keine gefunden, es gibt nichtmal einen Hinweis. Weiterlesen